Post Sriptum April 2006, Oslo/Norwegen
Petter Kjus Skippervold und Knut Bjornar Asphol

Bitte stellt euch unseren Lesern kurz vor!
Petter: Wir sind vier Jungs die die Musik lieben und ihren Traum verwirklichen. Wir sind nun seit 1 Jahren zusammen in dieser Formation und denken, dass wir uns für immer gefunden haben.
KB: Wir hatten einen super Start. Das letzte Jahr war ein Traum für eine neue Band wie uns. Wir haben verschiedene große Festivals in Norwegen gespielt, waren in den Top 20 Hitlisten und haben über 50 Auftritte in ganz Norwegen gespielt. Derzeit arbeiten wir an unserem ersten Studioalbum
Seit wann macht ihr Musik?
Petter: Also meine erste Gitarre bekam ich im Alter von 6 oder 7 Jahren, mein erster Song war dann zwanzig Minuten spter fertig. Seitdem mach ich eigentlich Musik. Ich kann mich nicht mehr wirklich daran erinnern, wann es angefangen hat, aber ich kann sagen, dass ich süchtig danach geworden bin.
KB: Jeder von uns hat Songs geschrieben, die sich verschieden präsentiert haben. Nun versuchen wir unserer ganzen Ideen zu einem einzigartigen P.S. Sound verschmelzen zu lassen.
Habt ihr vorher in anderen Bands gespielt?
Petter: Nein, ich bin kein guter Gitarrenspieler und gesungen haben in den Bands immer nur Frauen.
KB: Nunja, man versucht schon sehr früh eine Band zu finden, mit der man zum groen Star wird und erfolgreich ist. Also ja, ich habe schon in vielen Bands gespielt und das was ich gelernt habe ist, dass Bands sich immer wieder trennen, ohne das Ziel des Erfolgreichseins erreicht zu haben.
Aber Post Scriptum ist anders. Wir sind 4 hart arbeitende Männer, die alle daran interessiert sind, dieses Projekt nach oben zu bringen.
Welchen Musikstil hrt ihr am Liebsten?
KB: Ich habe schon viele Sachen für andere Bands und Soloknstler produziert. Das setzt voraus, dass ich verschiedene Stile von Musik mag. Derzeit höre ich gerne die schwedische Band Kent. Sie vereint gute Musiker, großartige Songs, eine gute Produktion und eine besondere Soundabmischung.
Petter: Uns beeinflussen unterschiedliche Sachen. Ich höre am liebsten Songs aus der Rocksparte von Solokünstlern und Bands wie Bowie, Bono und Bob Dylan. Sie haben mir viele Gefühle, Gedanken und Träume vermittelt.
Derzeit höre ich am Liebsten The Editors und Morrissey.
Sind auch persönliche Erlebnisse / Erfahrungen in euren Songs zu finden?
Petter: Nunja, manchmal, aber ich weiß nicht, ob ich das bewusst mache. I fühle, dass die Lyrics ein Teil von mir selbst, ja aus meinem Leben, sind. Das Komische und gleichzeitig Schönste ist, dass, seitdem wir als Band zusammen arbeiten, die Lyrics nicht nur meine Gefühle und Erlebnisse widerspiegeln, sondern die der ganzen Band. Während der Proben, den Aufnahmen und auf Tour sprechen wir oft darüber was wir fühlen, wer wir sind und was wir glauben Ich denke, unsere Lyrics beschreiben unser Leben als Band.
Ist die Politik ein Thema für euch?
Petter: Ich glaube, dass auch ein Liebeslied eine politisches Statement beinhalten kann. Ich glaube an die Liebe! Ja das ist es, unsere Songs sind beides; politisch und persönlich. Und wenn man Politiker jenseits ihrer Machenschaften betrachtet erkennt man, dass viele Dinge aus der mangelnden Liebe hervorgehen, eben weil sie sich keine Zeit für die Liebe nehmen.
Wer ist bei euch für das Song Writing verantwortlich und wer komponiert die Melodien?
Petter: Am Anfang habe ich das alles gemacht. Nun machen wir das alles immer häufiger zusammen wenn wir uns als Band treffen (so genannte Band Jams). Aber ich bin noch immer hauptsächlich für die Lyrics verantwortlich.
Erzählt uns etwas über die Geschichte zu eurem aktuellen Song Garbage Man!
Petter: Der Song hat zwei Hauptgedanken:
Erstens: Es ist ein Liebeslied, aber eines der ärgerlichen Sorte. Dieser Garbage Man ist eine Art berlebender, der zurückkehrt, um den Schmutz einer zerbrochenen Liebe zu beseitigen. So gesehen ist Garbage Man ein Held!
Zweitens: Garbage Man könnte auch eine Art Produkt der Massenmedien sein ein falsches Produkt, nur dazu geschaffen eine Massenhysterie hervorzurufen. Aus dieser Sicht ist er ein Bastard der versucht die Gedanken und Gefühle anderer zu manipulieren.
Derzeit arbeitet ihr an eurem ersten Studioalbum. Was erwartet eure Hörer?
KB: Die Hörer werden 10 Songs zu bekommen, die sie immer und immer wieder hören müssen. Garbage Man ist der Titelsong unseres Albums und repräsentiert dessen Sound. Der Song war die erste Wahl unseres Produzenten Espen Berg. Wir haben mit diesem Song angefangen und nun ist er der Ausgangspunkt für die restlichen Tracks auf dem Album, die genauso viel Geist, Sound und Energie aufbringen sollen wie Garbage Man es tut. Aber der Hauptpunkt auf den es uns bei unserem ersten Album ankommt ist unsere eigene Identität und unser eigener spezieller Sound. Wir wollen kein Album heraus bringen, dass man vorher schon unzählige Male gehört hat.
Werdet ihr auf einige europischen Festivals spielen oder ist eine Promotiontour geplant nachdem ihr euer Album fertig gestellt habt?
Petter: Wir hoffen, dass es dazu kommen wird. Wir sind eine noch recht junge Band und haben derzeit weder Management noch eine Buchungsagentur. Es ist noch nichts geplant aber ich hoffe, dass wir noch einige Auftritte haben werden. Wir stehen mit einigen Leuten aus Deutschland in Kontakt, die daran interessiert sind mit uns zu arbeiten und wir hoffen, dass es funktionieren wird. Die Sache ist, dass Deutschland um einiges größer ist als Norwegen. Letztes Jahr haben wir um die 50 Auftritte, mit den grten Festivals in Norwegen, absolviert. Das bedeutet, dass wir in unserem Heimatland kaum noch Möglichkeiten haben, aufzutreten und durch Norwegen zu touren.
Es gibt keine Band, die jedes Jahr 50 Auftritte Jahr für Jahr hier spielt. Wir lieben es live zu performen und das bedeutet, dass wir mehr Zuhörer haben wollen.
Deutschland ist ein größerer Markt für uns. Wir sind bereit dafür hier kommt die Garbage-Band!
Danke für das Interview!
Wir danken dir Zissy!
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